Mariendistel - für Pferde

Was ist Mariendistel?

Die Mariendistel (Silybum marianum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine krautige Pflanze die bis zu 1,5 Meter hoch werden kann. Die Mariendistel besitzt einen behaarten Stängel, die Blätter glänzen grünlich, sind stark gezähnt und sind an den Enden dornig. Die Blüten sind kugelförmig und von stacheligen Schuppen umgeben. Die glatten, länglichen Früchte glänzen dunkelbraun mit weißer Haarkrone.

 

Welche Inhaltsstoffe sind in der Mariendistel?

Für die Gesundheit sind besonders die Mariendistelfrüchte interessant. Sie enthalten bis zu drei Prozent des Bitterstoffs Silymarin.

Weitere Inhaltsstoffe der Mariendistelfrüchte sind Fettsäuren wie Linol- und Ölsäure sowie reichlich Eiweiß.

Die Mariendistel enthält darüber hinaus noch weitere Btterstoffe, biogene Amine, Gerbstoffe, Farbstoffe, in geringem Anteil auch ätherische Öle, scharfe Substanzen und Harze.

 

Wofür ist Mariendistel bei Pferden gut?

Die Mariendistel ist die Heilpflanze der Leber, auf die sie eine schützende und heilende Wirkung ausübt. Sie unterstützt die Entgiftung der Leber und fördert ihre Regeneration. Zudem regt die Mariendistel den Gallenfluss und damit die Verdauung an. Dank ihrer anregenden Wirkung auf den Stoffwechsel kann die Mariendistel auch das Hautbild verbessern  helfen.

Leber schützen und heilen

Der in der Mariendistel enthaltene Wirkstoff Silymarin ist ein wahrer Leberfreund. Silymarin wirkt leberschützend, indem es die Zellmembran der Leberzellen so verändert, dass Gifte nicht mehr in die Zelle eindringen können. Es hilft außerdem bei der Regeneration der Leber, indem die Eiweiß-Produktion in den Leberzellen angeregt wird. Silymarin wirkt ferner antioxidativ und fängt freie Radikale ab und bindet diese. Und es wirkt entzündungshemmend.

Die Mariendistel wirkt somit vorbeugend und therapierend gegen Lebererkrankungen und Vergiftungen. Doch auch die Therapie von chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen wie Hepatitis und Leberzirrhose kann die Mariendistel unterstützen.

Gesunde Verdauung

Die Inhaltsstoffe der Mariendistel, vor allem das Silymarin, regen die Produktion der Galle an. Der erhöhte Gallenfluss fördert die Verdauung, insbesondere die Fettverdauung. So unterstützt die Mariendistel eine gesunde Verdauung und hilft gegen typische Beschwerden wie Blähungen, Krämpfe und Koliken.

Gesunde Haut, gesundes Fell

Viele Hautprobleme haben ihren Ursprung in einem gestörten Stoffwechsel. Wenn dieser nicht ausreichend funktioniert und genügend Schadstoffe ausgeleitet werden, kann es zu Hautproblemen kommen. Die Leber spielt eine entscheidende Rolle für Stoffwechsel und Entgiftung. Ist ihre Funktion beeinträchtigt, bedeutet das mehr Stress für andere Entgiftungsorgane - darunter auch die Haut.

Mit einer gesunden Leber wiederum werden die Entgiftungsprozesse im Körper gefördert, wodurch die Haut entlastet und bei der Bekämpfung von Krankheiten unterstützt wird. So sorgt der Körper von innen heraus für eine gesunde Haut und gesundes Fell.

 

Wann soll Mariendistel bei Pferden gefüttert werden?

Die Gabe von Mariendistel empfiehlt sich vor allem in folgendne Fällen:

  • Zur Leberunterstützung nach medikamentösen Behandlungen oder Wurmkuren
  • Bei mangelhafter Futterqualität (Schimmelpilzbefall, mikrobielle Verunreinigung, etc.)
  • Zur vorbeugenden Leberunterstützung vor anstehenden Belastungen wie Wurmkuren
  • Zur Regeneration nach viralen und bakteriellen Erkrankungen
  • Bei Futterumstellungen
  • Zur Unterstützung der Fettverdauung
  • Zum Schutz vor Freien Radikalen und oxidativem Stress
  • Bei zu dicken Pferden zur Stoffwechselanregung
  • Zur Förderung von gesunder Haut und glänzendem Fell
  • In Zeiten des Fellwechsels
  • Zur Unterstützung gesunden Hufwachstums

 

Wie soll Mariendistel bei Pferden gefüttert werden?

Bei der Fütterung von Großpferden mit Mariendistelkraut oder -samen empfiehlt sich eine tägliche Menge von 30 bis 50 g. Bei Ponys und Kleinpferden genügt die Hälfte.

In Zeiten mit besonderer Beanspruchung (z.B. bei Wurmkuren) kann durch eine Kombination mit anderen Bitterkräutern wie z.B. Artischocke oder Löwenzahn die Wirkung noch verbessert werden.

Eine Unterstützung der Leber durch eine bitterstoffreiche Kräutermischung kann ganzjährlich erfolgen. Bei akuten Problmen reichen meist 3 bis 6 Wochen aus. Zur Zeit des Fellwechsels bietet sich eine Kur von 6-8 Wochen an. Bei älteren Tieren oder anhaltender Leberbelastung ist auch eine Langzeitfütterung sinnvoll.

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